QR Codes auf dem Friedhof

QR Code auf dem Friedhof
qr codes friedhof

QR Codes auf dem Grabstein
werden immer gefragter

In letzter Zeit ist die Nachfrage nach QR-Codes auf dem Grabstein erheblich gestiegen. Viele Kunden möchten auch nachträglich einen QR-Code auf dem Grabstein aufbringen lassen. Mit dem Vakuumstrahlgerät Tornado ACS ist das kein Problem. Dabei wird mit Unterdruck statt mit Hochdruck gearbeitet. Dieses patentrechtlich geschützte Prinzip ist eine kombinierte Einheit aus einer leistungsfähigen Saugeinheit, einer Strahlhaube und einer Strahlmittelaufnahme.
Für einen QR-Code in der Größe 20 x 20 cm benötigt man vor Ort ca. 30 Minuten.

Vom Friedhof direkt ins Internet

Die drei jüdischen Friedhöfe Berlins nutzen ihn bereits. Am Eingang findet sich jeweils ein eingravierter QR-Code (Quick-Response-Code). Das quadratische, schwarz-weiße Muster wird mit der Kamera eines Smartphones eingescannt und führt in diesem Fall zu einer Gedenkseite im Internet. Auch zwei Berliner Steinmetze bieten bereits QR-Codes auf Grabsteinen an. Dabei erstellt der Steinmetz den QR-Code nach einer Vorlage. Für den Inhalt sind die Verwandten des Verstorbenen selbst zuständig, der Steinmetz graviert nur.

Die Friedhofsverwaltungen der meisten Bundesländer haben scheinbar wenig dagegen, mit ein paar Ausnahmen. In Köln sollten QR-Codes schon mal verboten werden. Die Gegner behaupten, Inhalte der verlinkten Seiten seien unkontrollierbar – im Gegensatz zur klassischen Grabgestaltung mit Blumen und Kerzen. Aber die Liberalisierung auf den Friedhöfen wird nicht aufzuhalten sein. Die Vorteile des digitalen Friedhofs liegen auf der Hand. Durch diese QR-Codes werden Trauer und Gedenken digital aufgerüstet.

Das Vakuumstrahlen erleichtert die Arbeit erheblich

Für die Erstellung eines QR-Codes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese können handgemeißelt, gefräst oder gestrahlt werden. Effektiv und schnell geht es nur mit dem patentierten Vakuum Strahlverfahren 
von systeco. So werden QR-Codes, aber auch Grafiken und Fotos  in der Werkstatt oder direkt auf dem Friedhof auf den Stein aufgebracht. Auch feinste Details können in erstaunlicher Tiefe gestrahlt werden.

Zuerst muss der gewünschte QR-Code auf einem PC generiert werden, dann wird daraus eine Strahlfolie erstellt. Diese wird ganz normal auf der Granitoberfläche aufgeklebt. Danach wird die Strahlhaube auf die zu bearbeitende Fläche aufgesetzt und die Saugeinheit gestartet. Durch den erzielten Unterdruck haftet die Strahlhaube auf dem Untergrund. Das Strahlmittel wird über eine Strahllanze auf die Oberfläche gesaugt und kommt dort mit ca. 400 km/h an. Die Absaugung nimmt das Strahlmittel direkt wieder auf. Strahlmittel und Abtrag werden mittels Zyklon Prinzip getrennt. So entsteht beim Strahlen keine Staubentwicklung, man arbeitet umweltfreundlich und muss das Strahlmittel anschließend nicht wieder auffangen oder zusammenkehren. Mit dem Vakuum Strahlverfahren wird im permanenten Kreislauf gearbeitet. Das benutzte Granulat kann immer wieder (bis zu 100-mal) verwendet werden.

Zum Strahlen benötigen Sie nur einen 230 V Anschluss – das reicht. Die Arbeiten können von jedermann ausgeführt werden. Besondere Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Der geschlossene Kreislauf des Strahlgerätes, ermöglicht ein staubfreies Arbeiten ohne Schutzkleidung. Auf unserer Webseite kann man sich umfassend über das Vakuum Strahlverfahren und die vielfältigen Möglichkeiten der Tornado ACS Strahlmaschinen informieren.


Der Trend stammt aus Südostasien

Glaubt man den Soziologen Matthias Meitzler und Thorsten Benkel, sollte sich der QR-Code technisch gesehen aber noch ein wenig halten, insbesondere auf Friedhöfen. Die beiden Wissenschaftler
forschen speziell zu „Todeskontexten“ – und haben sich im Rahmen ihrer Arbeit auch mit Friedhöfen beschäftigt. Allein in Deutschland haben sie mehr als ein Dutzend Friedhöfe gefunden, auf denen es bereits Gräber mit QR-Codes gibt. Der Scan mit dem Smartphone, um den Toten digital nahe zu sein, ist momentan die innovativste Entwicklung der Bestattungskultur. „Der Trend stammt aus Südostasien, aber Deutschland hat diese Idee sehr schnell aufgegriffen“, sagt Meitzler. „Erinnern und Trauern werden technisch aufgerüstet. Der QR-Code öffnet einen alternativen Raum dafür“.